Von der Isolation der Schreibmaschine bis zum Akt. Die zwischenmenschlichen
Gegebenheiten stehen im Zentrum der neuen großformatigen Gemälde und
Zeichnungen von Konrad Klapheck in der Galerie Michael Haas.
Der deutsche Maler und Grafiker Konrad Klapheck gilt als Klassiker der
Nachkriegs-Avantgarde. Bekannt wurde er in den 50er und 60er Jahren
des 20. Jahrhunderts durch seine Objektmalerei von Bügeleisen und
Schreibmaschinen, denen er Titel gab wie „Die Fanatikerin“ oder
„Die Keuschheit“, die deren Bedeutung auf menschliche Eigenschaften
erweitern. Ende der 1990er kehrt er nach mehr als 40 Jahren Beschäftigung
mit Gegenständen zur menschlichen Figur als vorrangigem Bildthema zurück.
Damit begibt er sich auch zu den Anfängen seiner Kunst bzw. zu grundlegenden
Fragestellungen, wie die nach dem Akt und der Malerei an sich. 2003 zeigt er
den Maler und sein Model im Atelier. Es folgen Personen in bürgerlichen
Interieurs wie Bade- oder Esszimmern und Jazzmusiker aus der Serie
Swing, Brother, Swing, die seine Liebe zur Musik wiedergeben.
Die Ausstellung „Menschen und Maschinen“ umfasst Arbeiten aus den Jahren
1992 bis 2008 und gibt einen guten Einblick in die Entwicklung des Klapheckschen
Oeuvres in dieser wichtigen Phase des Umbruchs und Neuanfangs. Die Umsetzung
der geistigen Idee beginnt jeweils mit exakten Vorzeichnungen, die er bereits seit
den 1970ern im Maßstab 1:1 anfertigt. Beim anschließenden Übertragen und Ausmalen
auf die Leinwand ist der 1935 geborene Düsseldorfer genau so präzise wie ein Schweizer
Uhrwerk, früher auch ein beliebtes Motiv seiner Malerei.
Im Gegenteil zu seinen älteren Arbeiten aus dem „Maschinen-Zeitalter“ geht es in
seinen neuen Werken offenkundiger um „Liebe, Lebensfreude, Menschlichkeit, die Musik
und den Tanz, d.h. um ein ideales Bild eines humanen Miteinanders“,
wie Prof. Dr. Siegfried Gohr im Katalogtext schreibt.
Klapheck studierte von 1954 bis 1958 bei Bruno Goller an der Düsseldorfer Kunstakademie
und begann Mitte der 1950er Jahre mit der Objektmalerei. Von Anbeginn seines
Studiums spielten Paris und der Kreis der Surrealisten um André Breton eine prägende
Rolle für seine Kunst. 1965 hatte er seine erste Einzelausstellung in Paris und von
1997 bis 2002 lehrte er selbst an der Kunstakademie Düsseldorf.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Prof. Dr. Siegfried Gohr.
Gegebenheiten stehen im Zentrum der neuen großformatigen Gemälde und
Zeichnungen von Konrad Klapheck in der Galerie Michael Haas.
Der deutsche Maler und Grafiker Konrad Klapheck gilt als Klassiker der
Nachkriegs-Avantgarde. Bekannt wurde er in den 50er und 60er Jahren
des 20. Jahrhunderts durch seine Objektmalerei von Bügeleisen und
Schreibmaschinen, denen er Titel gab wie „Die Fanatikerin“ oder
„Die Keuschheit“, die deren Bedeutung auf menschliche Eigenschaften
erweitern. Ende der 1990er kehrt er nach mehr als 40 Jahren Beschäftigung
mit Gegenständen zur menschlichen Figur als vorrangigem Bildthema zurück.
Damit begibt er sich auch zu den Anfängen seiner Kunst bzw. zu grundlegenden
Fragestellungen, wie die nach dem Akt und der Malerei an sich. 2003 zeigt er
den Maler und sein Model im Atelier. Es folgen Personen in bürgerlichen
Interieurs wie Bade- oder Esszimmern und Jazzmusiker aus der Serie
Swing, Brother, Swing, die seine Liebe zur Musik wiedergeben.
Die Ausstellung „Menschen und Maschinen“ umfasst Arbeiten aus den Jahren
1992 bis 2008 und gibt einen guten Einblick in die Entwicklung des Klapheckschen
Oeuvres in dieser wichtigen Phase des Umbruchs und Neuanfangs. Die Umsetzung
der geistigen Idee beginnt jeweils mit exakten Vorzeichnungen, die er bereits seit
den 1970ern im Maßstab 1:1 anfertigt. Beim anschließenden Übertragen und Ausmalen
auf die Leinwand ist der 1935 geborene Düsseldorfer genau so präzise wie ein Schweizer
Uhrwerk, früher auch ein beliebtes Motiv seiner Malerei.
Im Gegenteil zu seinen älteren Arbeiten aus dem „Maschinen-Zeitalter“ geht es in
seinen neuen Werken offenkundiger um „Liebe, Lebensfreude, Menschlichkeit, die Musik
und den Tanz, d.h. um ein ideales Bild eines humanen Miteinanders“,
wie Prof. Dr. Siegfried Gohr im Katalogtext schreibt.
Klapheck studierte von 1954 bis 1958 bei Bruno Goller an der Düsseldorfer Kunstakademie
und begann Mitte der 1950er Jahre mit der Objektmalerei. Von Anbeginn seines
Studiums spielten Paris und der Kreis der Surrealisten um André Breton eine prägende
Rolle für seine Kunst. 1965 hatte er seine erste Einzelausstellung in Paris und von
1997 bis 2002 lehrte er selbst an der Kunstakademie Düsseldorf.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Prof. Dr. Siegfried Gohr.
