Oskar Kokoschka
* 1. MÄRZ 1886 IN PÖCHLARN, NIEDERÖSTERREICH
† 22. FEBRUAR 1980 IN MONTREUX, SCHWEIZ
Oskar Kokoschka war ein österreichischer Maler, Grafiker und Schriftsteller des Expressionismus, der vor allem für seine Portraits bekannt ist.
Er studierte von 1905 bis 1909 an der Kunstgewerbeschule in Wien u.a. bei Gustav Klimt. Ab 1912 lebte er in unerfüllter Liebe mit Alma Mahler zusammen. 1914 wurde Kokoschka Mitglied der Freien Secession in Berlin. Nach schweren Verletzungen aus dem Ersten Weltkrieg siedelte er 1917 nach Dresden über. Von 1919 bis 1926 lehrte er an der Kunstakademie in Dresden, von der er bereits 1924 freigestellt wurde und unternahm in den folgenden Jahren zahlreiche Reisen. 1931 kehrte er nach Wien zurück und flüchtete im selben Jahr aufgrund des aufkommenden Nationalsozialismus in Deutschland nach Prag, von wo er aktiv Widerstand leistete. 1938 flüchtete er ins Exil nach Großbritannien und siedelte 1953 in die Schweiz nach Villeneuve am Genfer See über. Er starb 1980 in Montreux. Der Oskar-Kokoschka-Preis wurde zu seinem Gedenken vom österreichischen Staat eingerichtet. Seine Werke befinden sich in den bedeutendsten Museen der Welt.