Grete Schick
* 2. JANUAR 1906 IN FRANKFURT AM MAIN
† 3. OKTOBER 1981 IN MÜLHEIM
Grete Schick war eine deutsche Bildhauerin.
Sie studierte von 1923 bis 1926 an der Kunstgewerbe-schule (später Folkwangschule) in Essen. Ab 1927 unterhielt sie ihr eigenes Atelier in Mülheim/Ruhr und reiste mit Stipendien für mehrere Monate nach Italien und Paris, wo sie 1930 heiratete und bis 1935 lebte. Nach ihrer Scheidung kehrte sie zu ihren Eltern nach Mülheim zurück und arbeitete als Buchhändlerin und Sekretärin. Unter dem Nationalsozialismus verstummte sie und führte ein zurückgezogenes Leben. Sie modellierte und zeichnete jedoch bis zu ihrem Tod 1981 in ihrer freien Zeit.
Ihre Arbeiten, die viele Jahre nach ihrem Tod erst wieder entdeckt wurden, zeigen soziale Motive und lassen oft ihr Material und dessen Bearbeitungsprozess bewusst erkennen. Ihre Werke zeugen von großer Schlichtheit und weisen dennoch die Spuren ihrer Zeit auf, wie z.B. expressionistische Züge.