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Galerie Michael Haas

George Rickey

* 6. JUNI 1907 IN SOUTH BEND, INDIANA
† 17. JULI 2002 IN SAINT PAUL, MINNESOTA

George Rickey war ein amerikanischer Bildhauer, der in Schottland aufwuchs und zuerst in Oxford Geschichte und im Anschluss Kunst in Paris studierte. Nach seinen Reisen durch Europa kehrte er nach Amerika zurück und arbeitete dort als Lehrer. Nach einiger Zeit bei der Armee studierte er erneut Kunst an verschiedenen Universitäten und lehrte im Anschluss selbst an diversen Institutionen.
Sein Œuvre ist stark von David Smith und Alexander Calders bildhauerischen Arbeiten geprägt. Ab den 1950er Jahren widmete sich Rickey ausschließlich der Bildhauerei und wurde zu einem der bedeutendsten Vertreter und Theoretiker der Kinetischen Kunst. Die meisten seiner Metallskulpturen und Mobiles entstanden in seinem New Yorker Studio. 1968 und 1969 war er als Stipendiat des DAAD in Berlin. Seine letzten Jahre verbrachte er in überwiegend in Kalifornien.
Rickey war in zahlreichen Ausstellungen international vertreten, so z.B. auf der documenta 3., 4. und 6. in Kassel. Seine freistehenden Plastiken sind auf der Welt verteilt. Durch ihre minimalistische Leichtigkeit vereinen viele seiner Arbeiten die Gesetze der Natur mit einer anschaulichen Eindringlichkeit der Kunst.
Zwei exzentrische Linien aufwärts, Var. III 2/3, 1975-77 <br> Edelstahl <br>300 x 95 cm
Zwei exzentrische Linien aufwärts, Var. III 2/3
1975-77
Annular Eclipse Wall Variation IV, 1996 <br> Edelstahl <br> Durchmesser 152,5, Höhe 138,2 cm <br>
Annular Eclipse Wall Variation IV
1996
   
For Jointed Lines: Zig-Zag, 1988 <br> Edelstahl <br> 193/169,2 x 139,7/182,9 x 25,4 cm <br>
For Jointed Lines: Zig-Zag
1988
Two open rectangles Variation III, No. 294, 1978 <br> Edelstahl <br> signiert, datiert und nummeriert im Sockel <br> 111,7 x 78,7 x 7,6 cm <br> Ex.: 3/3
Two open rectangles Variation III, No. 294
1978