Emil Cimiotti

Birthplace: 

*1927 in Göttingen - lebt in Wolfenbüttel

*1927 in Göttingen - lives in Wolfenbüttel

1944 –1945 Dezember 1944 Einberufung zum Militärdienst. Fronteinsatz an der Oder. Englische Kriegsgefangenschaft. Entlassung im Juni 1945.

1946 –1948 Lehre als Steinmetz.

1949 –1954 Studium als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden Künste (Otto Baum, Förderung durch Willi Baumeister); Berlin: Hochschule der Bildenden Künste (Karl Hartung); Paris: Académie de la Grande Chaumière (Ossip Zadkine)

1954 Heirat mit Brigitte Hörz. Die Familie wächst um drei Söhne: Johann Peter, genannt Johnny (1958 – 2005), Lukas (geb. 1960) und Jakob (geb. 1962).

1955 Beginn der direkten Arbeit in Wachs für Bronze (via Wachsausschmelzverfahren). Jedes Werk ist ein Unikat.

1957 junger westen 57, Kunstpreis für Bildhauerei, Recklinghausen, der Cimiotti zum Durchbruch verhilft.

1958 29. Biennale in Venedig.

1959 junger westen 59, Kunstpreis für Handzeichnungen, Recklinghausen; Preis der Gesellschaft der Freunde junger Kunst, Baden-Baden; Stipendium der Villa Massimo, Rom; documenta II, Kassel; 1. Biennale junger Kunst im Musée d’Art Moderne, Paris; Wanderausstellung European Art Today in den USA.

1960 30. Biennale in Venedig.

1961 2. Biennale junger Kunst im Musée d’Art Moderne, Paris.

1963 Braunschweig: Professur und Mitbegründung der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste.

1964 documenta III, Kassel

1975 –1976 Ständehausbrunnen in Hannover.

1977 Retrospektive, Kunsthalle Mannheim.

1981 Tragischer Unfall in der Familie. Erst ab Mitte 1984 beginnt Cimiotti wieder mit der plastischen Arbeit.

1984 Niedersachsenpreis für Kultur.

1985 Ausstellung Kunst in der Bundesrepublik Deutschland 1945 –1985, Nationalgalerie Berlin.

seit 1992 Atelier in Hedwigsburg bei Wolfenbüttel. Die Figur (für Meister Gislebertus) wird durch die Stadt Braunschweig für den Dom in Braunschweig erworben und kommt dort im Nordflügel zur Aufstellung.

1994 Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, Sektion Bildende Kunst.

1995 Ausstellung Europäische Plastik des Informel 1945 –1965, Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg.

1999 – 2009 Erwerb einiger großer, bedeutender Werke durch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Skulpturensammlung, Albertinum.

2006 Ernst-Rietschel-Kulturpreis für Bildhauerei.

2010 Ausstellung Das neue Albertinum. Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum. Eine Gruppe größerer Bronzen wie Nike und Volare entsteht.

2012 Retrospektiven im Museum Lothar Fischer in Neumarkt / Oberfalz und im Gerhard-Marcks-Haus in Bremen.

2013 – 2014 Eine umfassende Werkmonografie erscheint: Theo Bergenthal und Joachim Stracke (Hrsg.), Emil Cimiotti – Strukturen, Bielefeld 2013.

13.8.2014 Brigitte Cimiotti stirbt nach schwerer Krankheit.

2015 Strukturen, vernetzt wird in dem wieder eröffneten Dommuseum, Hildesheim, an dominanter Stelle präsentiert. Eine letzte Folge von Plastiken: Atmen. Mit ihr endet Cimiottis Arbeit in Wachs und Bronze. Ausgehend von Papierarbeiten von 2013 entwickelt er nun stark farbige Papierreliefs. Sie bilden bis heute in kontinuierlicher Weiterentwicklung einen wichtigen Beitrag zum fulminanten Spätwerk des Künstlers. Christa Lichtenstern wird die Lebenspartnerin von Emil Cimiotti.

2016 Im Januar dreht der Galerist Ferdinand Funk, München, im Atelier in Hedwigsburg einen Film mit und über Cimiotti. Es erscheint: Christa Lichtenstern, Emil Cimiotti – Papierreliefs, Heidelberg 2016. Zahlreiche weitere Einzelausstellungen und Beteiligungen an Gruppenausstellungen.

2017 – 2018 Folgende Einzelausstellungen würdigen Cimiottis Lebenswerk zum 90. Geburtstag: Kunstverein Göttingen (6.8.– 3.9.2017); Sprengel-Museum Hannover (18.8.– 19.11.2017); Galerie Michael Haas, Berlin (18.11.– 22.12.2017); Georg Kolbe Museum, Berlin (19.11.2017 – 28.1.2018), übernommen vom Edwin Scharff Museum, Neu Ulm (25.2.– 21.5.2018); Stiftung Neuhardenberg (ab 17.3.2018)

  • BaumTree
    1998
  • Ohne Titeluntitled
    2017
  • Spazio IISpazio II
    2017
  • Spazio ISpazio I
    2017
  • Ohne Titeluntitled
    2016
  • Strophen IIStrophen II
    2017
  • Punti 1Punti 1
    2017
  • Strophen IIStrophen II
    2017
  • TotenkopfTotenkopf
    2004
  • Für Johann Gottfried HerderFür Johann Gottfried Herder
    1999