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Martha Jungwirth erhält Oskar-Kokoschka-Preis 2018
20.11.2017 - 31.01.2018

Die 77-jährige österreichische Malerin zählt für die Jury „zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich in einem spannenden, oszillierenden Verhältnis zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit spiegelt sich in ihren malerischen Kompositionen einzigartig wider“, fasst Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien die Entscheidung der Jury zusammen.

Der Oskar-Kokoschka-Preis ergeht für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Bildenden Kunst an nationale oder internationale Künstlerinnen und Künstler. Damit ist er einer der wichtigsten Preise für bildende Kunst in Österreich. Er wird seit 1980 alle zwei Jahre von einer zehnköpfigen Jury unter Vorsitz des Rektors der Universität für angewandte Kunst Wien vergeben und vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gestiftet und ist mit 20.000 Euro dotiert.

Während Jungwirth in ihren frühen Werken dem Gegenstand noch stärker verhaftet geblieben sei, hätte sich die Form in den 1980er Jahren immer mehr in Richtung Abstraktion und Emotion aufgelöst: Die Gegenstandsfarbe wurde zur Gefühlsfarbe. „Durch ihren Umgang mit der Farbe, pointiert gesetzten Farbtupfern und verschwimmenden Flächen, spürte Martha Jungwirth der Erinnerung von Gegenständlichkeiten nach. Sie setzte mit ihren virtuosen, kraftvollen und doch sensiblen Arbeiten wichtige Beiträge und Impulse in der Malerei. Im internationalen Kunstkontext wurde und wird Martha Jungwirth stärker wahrgenommen, als in Österreich, wo sie arbeitet und lebt“, ergänzt der Jury-Vorsitzende.

Der Preis wird im Rahmen einer Veranstaltung am 1. März 2018, Kokoschkas Geburtstag, an Martha Jungwirth überreicht. Die Galerie Haas gratuliert Martha Jungwirth herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung.

Quelle: Universität für angewandte Kunst Wien

Emil Cimiotti. Denn was innen, das ist außen – Retrospektive
19.11.2017 - 28.01.2018

Das Georg Kolbe Museum in Berlin widmet Emil Cimiotti eine Retrospektive. Die Ausstellung ermöglicht einen Gesamtüberblick über Cimiottis Schaffen der letzten 60 Jahre anhand von rund 30 Plastiken, zahlreichen Zeichnungen und einer Auswahl von jüngst im Atelier entstandenen Papierreliefs.

"Emil Cimiotti. Denn was innen, das ist außen – Retrospektive"

Link: Georg Kolbe Museum