News

Galerienrundgang Charlottenburg - Wilmersdorf
23.02.2018 - 23.02.2018
Martha Jungwirth Albertina Wien
02.03.2018 - 03.06.2018
Caroline Smit im Victoria and Albert Museum
20.03.2018 - 30.09.2018

Unter dem Titel "Myth and Mortality: the fairy-tale world of Carolein Smit" zeigt das Victoria and Albert Museum, London (GB), die jüngsten Werke der niederländischen Künstlerin Carolein Smit.

20. März - 30. September 2018

Link: Vicoria and Albert Museum

Abbildung: Carolein Smit, Eagle-owl with Rabbit (Oehoe met konijn), glazed ceramics, 2015, Michaele Hayem Gallery, Paris. Foto: Winnifred Limburg.

Martha Jungwirth erhält Oskar-Kokoschka-Preis 2018
20.11.2017 - 10.03.2018

Die 77-jährige österreichische Malerin zählt für die Jury „zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich in einem spannenden, oszillierenden Verhältnis zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit spiegelt sich in ihren malerischen Kompositionen einzigartig wider“, fasst Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien die Entscheidung der Jury zusammen.

Der Oskar-Kokoschka-Preis ergeht für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Bildenden Kunst an nationale oder internationale Künstlerinnen und Künstler. Damit ist er einer der wichtigsten Preise für bildende Kunst in Österreich. Er wird seit 1980 alle zwei Jahre von einer zehnköpfigen Jury unter Vorsitz des Rektors der Universität für angewandte Kunst Wien vergeben und vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gestiftet und ist mit 20.000 Euro dotiert.

Während Jungwirth in ihren frühen Werken dem Gegenstand noch stärker verhaftet geblieben sei, hätte sich die Form in den 1980er Jahren immer mehr in Richtung Abstraktion und Emotion aufgelöst: Die Gegenstandsfarbe wurde zur Gefühlsfarbe. „Durch ihren Umgang mit der Farbe, pointiert gesetzten Farbtupfern und verschwimmenden Flächen, spürte Martha Jungwirth der Erinnerung von Gegenständlichkeiten nach. Sie setzte mit ihren virtuosen, kraftvollen und doch sensiblen Arbeiten wichtige Beiträge und Impulse in der Malerei. Im internationalen Kunstkontext wurde und wird Martha Jungwirth stärker wahrgenommen, als in Österreich, wo sie arbeitet und lebt“, ergänzt der Jury-Vorsitzende.

Der Preis wird im Rahmen einer Veranstaltung am 1. März 2018, Kokoschkas Geburtstag, an Martha Jungwirth überreicht. Die Galerie Haas gratuliert Martha Jungwirth herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung.

Quelle: Universität für angewandte Kunst Wien