Grete Schick

Birthplace: 

1906 Frankfurt a. M. - 1981 Mülheim

1906 Frankfurt a. M. - 1981 Mülheim

Grete Schick war eine deutsche Bildhauerin. Sie studierte von 1923 bis 1926 an der Kunstgewerbe-schule (später Folkwangschule) in Essen. Ab 1927 unterhielt sie ihr eigenes Atelier in Mülheim/Ruhr und reiste mit Stipendien für mehrere Monate nach Italien und Paris, wo sie 1930 heiratete und bis 1935 lebte. Nach ihrer Scheidung kehrte sie zu ihren Eltern nach Mülheim zurück und arbeitete als Buchhändlerin und Sekretärin. Unter dem Nationalsozialismus verstummte sie und führte ein zurückgezogenes Leben. Sie modellierte und zeichnete jedoch bis zu ihrem Tod 1981 in ihrer freien Zeit.
Ihre Arbeiten, die viele Jahre nach ihrem Tod erst wieder entdeckt wurden, zeigen soziale Motive und lassen oft ihr Material und dessen Bearbeitungsprozess bewusst erkennen. Ihre Werke zeugen von großer Schlichtheit und weisen dennoch die Spuren ihrer Zeit auf, wie z.B. expressionistische Züge.

Grete Schick was a German Skulptur. She studied at the art school (later the Folkwangschule) in Essen. In 1927 she travelled with a scholarship for several months to Italy and Paris, where she married and stayed until 1935. After a divorce she returned to her parents in Mülheim and worked as a book seller and secretary. Under the National Socialists she remained inactive and led a reclusive life. However, she sculpted and drew in her free time until her death in 1981.
He work, which was only rediscovered several years after her death, shows social motifs and leaves the material and the working process visible. Her work has great simplicity and suggests expressionistic traits.

  • Arme FrauenArme Frauen
    1929
  • Hüpfendes MädchenHüpfendes Mädchen
    de
    en