Anton Räderscheidt

Birthplace: 

1892 Köln - 1970 Köln

1892 Cologne - 1970 Cologne

Anton Räderscheidt war ein deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit.
Ab 1910 studierte er an der Kunstgewerbeschule in Köln und später an der Kunstakademie in Düsseldorf. Während seines Wehrdienstes im Ersten Weltkrieg wurde er schwer verwundet. Nach einer kurzen Zeit als Kunstlehrer arbeitete er ab 1919 als freier Künstler und gründete mit Franz Wilhelm Seiwert, Heinrich Hoerle, Hans Arp und Wilhelm Fick die Gruppe „Stupid“. Auf die erfolgreichen 1920er Jahre folgten die dunklen Zeiten des Nationalsozialismus in Deutschland. Als entarteter Künstler floh er über Paris in die Schweiz und kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Köln zurück, wo er 1970 starb.

Anton Rädercheidt was a German painter and was part of the Neue Sachlichkeit (New Objectivity) movement. From 1910 he studied at the art school in Cologne and later at the art academy in Dusseldorf. He was severely wounded during service in the First World War. After a short time as an art teacher he became a full time practicing artist in 1919 and founded the group ‘Stupid’ with Franz Wilhelm Seiwert, Heinrich Hoerle, Hans Arp, and Wilhelm Fick. Cited as a degenerate artist by the National Socialists in the 1930s he fled to Paris and then to Switzerland and returned to Germany after the war where he died in 1970.

  • Drei TulpenDrei Tulpen (three tulips)
    1926
  • Selbstportrait im SpiegelSelbstportrait im Spiegel (self-portrait in mirror)
    1928