Wundersame Welten

Ausstellungsdauer: 01.03. - 20.04.2019
 

  • Marianna Gartner
    Vorsicht! A Vampire might steal your shoesVorsicht! A Vampire might steal your shoes
    2011

  • DreikopfDreikopf
    1936
  • Uwe Henneken
    RotationRotation
    2013

  • ohne Titelohne Titel
    1984/1985
    en
    1984/85
    de
  • David Nicholson
    Pregnant NudePregnant Nude
    2005

  • JUCKELiNChEN UND SPUCKELiNChENJUCKELiNChEN UND SPUCKELiNChEN
    1956

  • Groteske Szene mit Tieren und stilisierten Figuren in einer KücheGrotesque scene with animals and figures in a kitchen
    17th century
    en
    17th century
    de

  • Iphigenie auf TaurisIphigenie auf Tauris
    1882

  • Subjekt malt Etüden transzendentaler ObdachlosigkeitSubjekt malt Etüden transzendentaler Obdachlosigkeit
    2005
  • Thomas Virnich
    Helter SkelterHelter Skelter
    2016
  • Martin Denker
    3DayChemicalHoliday3DayChemicalHoliday
    2008
  • Kate MccGwire
    SwatheSwathe
    2014

"Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunderung." (Johann Wolfgang von Goethe)

Es ist der Bruch mit dem vermeintlich Schönen, der die in dieser Ausstellung gezeigten Alten Meister bis hin zu zeitgenössischen Künstlern in ihrem  Schaffen eint. Ihre Werke lösen konträre Assoziationen, Gedanken und Gefühle aus – man kann sich ihnen kaum entziehen und wird unwillkürlich emotional involviert.

Es scheint, als hätte jeder Betrachter eine andere Meinung über das, was er zu erfassen sucht, wenn er die Bilder, Objekte und Skulpturen sieht. Diese Kunst polarisiert. Naturgetreues trifft auf Absurdes und Fantastisches, Schönheit vereint sich mit Grausamkeit, Realität wird zur Illusion, das Märchenhafte bezaubert und jagt uns einen Schauer über den Rücken.

Die Motive scheinen vertraut und zugleich fremd. Es ist eine reizvolle und dennoch eine gebrochene Schönheit, die jederzeit ins Morbide und Albtraumhafte zu kippen droht, ohne dass das Böse konkret fassbar wäre. Während man möglicherweise ein leichtes Unbehagen empfinden mag, hat man sich der Verführung von etwas nie zuvor Gesehenem längst hingegeben.

Künstler*innen: Nicole Bianchet, GL Brierley, Martin Denker, Max Ernst, Jean Tinguely und Eva Aeppli, Marianna Gartner, Kerstin Grimm, Uwe Henneken, Paul Klee, Gustav Kluge, Dirk Lange, Wolfe von Lenkiewicz, René Magritte, Charles Matton, Kate MccGwire, David Nicholson, Daniel Richter, Josef Scharl, Friedrich Schröder-Sonnenstern, Carolein Smit, Dimitris Tzamouranis, Sandra Vásquez de la Horra, Thomas Virnich, Wols, Aloys Zötl u.a.