Dennis Scholl

Gefährdende Spiele

26.10. - 16.11.2019
Eröffnung: Freitag, 25.10.2019, 19 - 21 Uhr

  • Die Rast des BotenDie Rast des Boten
    2019
    Die Rast des BotenDie Rast des Boten
    2019
  • Ort der gefährdenden SpieleOrt der gefährdenden Spiele
    2018
    Ort der gefährdenden SpieleOrt der gefährdenden Spiele
    2018
  • Bildnis des Großvaters als junger MannBildnis des Großvaters als junger Mann
    2019
    Bildnis des Großvaters als junger MannBildnis des Großvaters als junger Mann
    2019
  • Des EsseintesDes Esseintes
    2019
    Des EsseintesDes Esseintes
    2019
  • Mädchen unter FeigenbaumMädchen unter Feigenbaum
    2019
    Mädchen unter FeigenbaumMädchen unter Feigenbaum
    2019
  • Portrait B.Portrait B.
    2018
    Portrait B.Portrait B.
    2018
  • SchwanenspielSchwanenspiel
    2018
    SchwanenspielSchwanenspiel
    2018
  • NeigungNeigung
    2018
    NeigungNeigung
    2018

Die Galerie Michael Haas zeigt neue Gemälde von
Dennis Scholl (*1980).

In Gefährdende Spiele begibt sich Dennis Scholl auf die Suche nach der verlorenen Unschuld der Kindheit. Dabei deckt er auf, dass eine unverdorbene Jugend eine Illusion ist und sich hinter jedem verklärenden Gedenken Tragik und Grausamkeit verber-gen. Der Künstler folgt dieser Spur und macht Erinnerungen sicht-bar, während er den Betrachter dazu einlädt, wie „Peeping Tom“ an den Szenen teilzunehmen. Da die individuelle Deutung weit mehr über den Sehenden als über den Kunstschaffenden offen¬bart, dienen die Bilder als Spiegel zur Selbstreflexion und als Mahnung zur offenen Betrachtung der Dinge.

Mit seiner Kunst hat Dennis Scholl schon früh die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Bereits während des Studiums an der Hoch-schule für bildende Künste in Hamburg, welches er 2007 ab-schloss, wurden seine Arbeiten in wichtigen institutionellen Aus-stellungen gezeigt — beispielsweise in der Hamburger Kunsthalle. Seither folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenschauen im natio-nalem und internationalen Kontext, zuletzt in New York City und in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Sein Werk ist weltweit in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.
Während Scholl lange Zeit ausschließlich mit Bleistift auf Papier arbeitete, veranschaulicht Gefährdende Spiele die Metamorphose von der Zeichnung zur Malerei. Die Werkgruppe bietet mit neuen Bildern in Buntstift, Kohle und Ölfarbe einen Überblick über die anhaltende Weiterentwicklung des Künstlers.

Es erscheint ein Katalog.