Cologne Fine Art

Cologne Fine Art - Stillleben Ausstellung
18. - 22. November 2015
Halle 11.1, Stand A-018 / B-019
Messeplatz 1
50679 Köln

  • Nicolas Henry Jeaurat de Bertry
    Table de cuisineTable de cuisine
    o.J.
    de
    n.d.
    en
  • Till Rabus
    Ikebana #4Ikebana #4
    2008
  • David Nicholson
    Dead RoosterDead Rooster
    2007
  • Jankel Adler
    StilllebenStilleben
    1928
  • Kurt Schwitters
    ChrysanthemenChrysanthemen
    1946
  • Jiří Georg Dokoupil
    14 Bananas14 Bananas
    1991
  • Bertozzi e Casoni
    Disgrazia con narcisis bianchi (disgrace with white narcisi)Disgrazia con narcisis bianchi (disgrace with white narcisi)
    2011

Vita silente, Stillleben, still lifes, nature morte, natura morta zeigen Bilder des „stillen Lebens“, oder, wie im Französischen oder Italienischen angesprochen, der „toten Natur“. Im Stillleben geht es um Natur, Leben und Tod, veranschaulicht durch darstellungswürdige Gegenstände. Wie ein Stillleben aussehen kann und was es darstellen darf, wird exemplarisch im niederländischen (Holländischen und Flämischen) Barock erprobt. Die Stilllebentypen oder -kategorien, die im Barock entwickelt wurden, sind bis heute von Bedeutung und bestimmen den Kontext dieser Gattung.
Die Galerie Michael Haas zeigt zur Cologne Fine Art eine Auswahl an Werken, beginnend vom 17. Jahrhundert bis in die aktuelle Gegenwart. Dabei kommen so wunderbare Gegenüberstellungen zustande wie Leiko Ikemuras „Blumenstillleben“ mit Odilon Redons „Blumen in einer blauen Vase“ oder ein „Küchentisch“ aus dem 18. Jahrhundert (von Nicolas Henry Jeaurat de Bertry) mit einem „Stillleben mit Schädel und Schneemann“ von George Condo von 1992. Auch die politische Dimension dieser Gattung mit Arbeiten von Michael Kirkham (Stillleben mit Gammelfleisch von 2015) oder Till Rabus (Ikebana #4 von 2008) kommt dabei nicht zu kurz.

Das Aufregende bei unserer Präsentation ist die Erkenntnis: Bis heute bleibt das Stillleben ein Thema, welches das Alltägliche widerspiegelt, gefüllt mit Extravaganzen und Banalitäten, mit Schaucharakter und Emotionen, mit Anspielungen und kulturellen Verweisen. Es ist damit immer noch und immer wieder Spiegel des bürgerlichen Betrachters.