Abraham David Christian

Eröffnung: Freitag, 26. April 2019, 18-21 Uhr

Ausstellungsdauer: 26. April bis 15. Juni 2019

 

  • Interconnected SculptureInterconnected Sculpture
    2016
    Interconnected SculptureInterconnected Sculpture
    2016
  • SkulpturSculpture
    1988
    SkulpturSculpture
    1988
  • Interconnected SculptureInterconnected Sculpture
    2019
    Interconnected SculptureInterconnected Sculpture
    2019

„…ich würde … es gerne haben, wenn man, so paradox das klingt, das Äußere meiner Skulpturen vergisst, davon absieht - um vorzudringen zu dem Kern, der nicht sichtbar ist.“ (Christian)

Die Beziehung zwischen Fragilität und Stabilität auszuloten, ist ein zentrales künstlerisches Anliegen von Abraham David Christian (*1952 in Ulm). Von der Zeichnung über Gips- und Papierskulpturen bis hin zur massiven Bronze- und Eisenplastiken hat er Werke geschaffen, die bestimmt sind von Ausgeglichenheit und Balance. Die Plastiken lassen sich kaum deuten, vielmehr lassen sie sich erleben, erspüren, geben den Geist wieder, den das zutiefst Menschliche eint, überall auf der Welt. Christian ist seit seiner Jugend ein Reisender, hat die Landschaften und Kulturen in Indien, im Vorderen Orient, in Asien, Japan, Europa und Nordamerika in sich aufgesogen und all diese Eindrücke und Einflüsse seit Jahrzehnten in seiner Kunst verarbeitet - seit vielen Jahren in seinen Ateliers in Düsseldorf, New York und im japanischen Hayama.

Christians Werk wurde, damals als jüngster Teilnehmer, auf der documenta 5 (1972) und auf der documenta 7 (1982) gezeigt. Seine erste Einzelausstellung hatte er 1973 in der Kunsthalle Düsseldorf, es folgten weitere im Museum Haus Lange in Krefeld, im Kunstmuseum Düsseldorf, im Sprengelmuseum Hannover. Ab 1987 stellt er vermehrt in den USA und Japan aus. Abraham David Christian hatte Lehraufträge und Professuren in Japan, China, USA und Europa. Die Galerie Michael Haas zeigt kleine bis große Plastiken aus Bronze und Eisen der letzten Jahre, darunter auch seine bekannten Interconnected Sculptures.

Die Ausstellung wird in der Galerie und im Kunst Lager Haas gezeigt.